Eigende Dummheit 
VW ein Leben lang ...!
(11.03.10, 11:41 Uhr) Washington. Eine 37-jährige Amerikanerin hat in Florida kürzlich einen Autounfall gebaut, weil sie sich beim Autofahren rasierte. Rasieren am Steuer ist sicherlich keine Seltenheit, auch einige deutsche Männer besitzen einen Adapter für den Zigarettenanzünder mit dem sie ihren elektrischen Rasierer in Betrieb halten können. Die Amerikanerin rasierte sich jedoch nicht im Gesicht - ein Damenbart ist bei Frauen ja auch eher die Ausnahme- sondern im Intimbereich.

Die 37-jährige Megan Mariah B. befand sich auf dem Weg nach Key West, dort wollte sie ihren Freund treffen. Weil sie vorher in Eile gewesen war, beschloss sie, sich während der Fahrt noch schnell für ihren Freund „hübsch“ zu machen. Pikanterweise saß auf dem Beifahrersitz des Wagens Megan’s Exmann, der das Fahrzeug eigentlich steuern sollte, während sie mit einer Rasierklinge ihren Intimbereich enthaarte. Gesagt getan, bei einer Geschwindigkeit von etwa 50 Stundenkilometern ging es den Haaren an die Wurzel. Bei Cudjoe Key krachte der Wagen dann jedoch auf einen Pick-Up. Die Insassen des Pick-Ups, ein Mann und zwei Frauen wurden leicht verletzt. Megan Mariah B. versuchte ihre Schuld am Unfall zu vertuschen und kletterte schnell auf die Rückbank ihres Wagens. Ihr Exmann rutschte auf den Fahrersitz. Das Täuschungsmannover half jedoch nichts, denn die Verletzungen auf der Brust des Ex-Mannes, die durch den ausgelösten Airbag entstanden waren, verrieten, dass er auf dem Beifahrersitz gesessen hatte. Der Fahrer-Airbag hatte erst gar nicht ausgelöst.
Für ihre Rasier-Aktion muss sich Megan Mariah B. nun wegen Fahrlässigkeit am Steuer mit daraus resultierender Körperverletzung verantworten. Aber das ist noch nicht alles, denn wenig später fand die Polizei heraus, dass die 37-Jährige eigentlich für die nächsten fünf Jahre gar keine Fahrerlaubnis besaß. Am Tag vor dem Unfall war sie bereits zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden, weil sie alkoholisiert am Steuer erwischt wurde.
Foto: Colourbox